Zum Hauptinhalt springen
Morbus Parkinson · Assistenz bundesweit

Parkinson: Pflege & Assistenz
zu Hause.

Hilfe im Takt Ihrer guten und schweren Stunden: Wir erinnern an die Tabletten zur richtigen Uhrzeit, sichern Wege gegen Stürze und fangen auf, was in Off-Phasen nicht geht. Persönliche Assistenz bundesweit — und Unterstützung beim Pflegegrad.

Medikamenten-Zeiten fest im Blick Hilfe im Takt von On und Off Unterstützung beim Pflegegrad
Eine Pflegekraft hält die Hand einer älteren Frau, die sich auf einen Gehstock stützt — Pflege und Assistenz bei Parkinson zu Hause
★★★★★
5,0 auf Googlevon echten Familien bewertet
Pünktlich zur TabletteUhrzeit ist Therapie
Kassenzugelassen § 72 SGB XI · § 132a SGB V
Festes Team mit echtem Vetorecht
Schnell beraten Erstgespräch in 5 Werktagen
Bundesweit tätig Sitz in Bochum
Gute Stunden, schwere Stunden

Parkinson zu Hause: Hilfe, die mit Ihrem Tag schwankt

Bei Parkinson ist kein Tag wie der andere — oft nicht einmal eine Stunde wie die nächste. Wirken die Medikamente gut (On-Phase), geht vieles selbst. Lässt die Wirkung nach (Off-Phase), werden Bewegungen langsam und steif, Schritte stocken, einfache Handgriffe dauern. Starre Pflegepläne passen dazu schlecht.

Unsere Bezugskräfte lernen Ihren Tagesrhythmus kennen: Sie halten sich zurück, wenn Sie selbst können, und übernehmen, wenn es nicht geht — ohne Hetze und ohne Ihnen Ihre Selbständigkeit abzunehmen. Weitere Krankheitsbilder finden Sie in der Übersicht Assistenz bei neurologischen Erkrankungen.

In der On-PhaseSie machen, was Sie selbst schaffen. Wir begleiten, sichern ab und bleiben im Hintergrund.
In der Off-PhaseWir übernehmen Handgriffe, geben Zeit, sichern jeden Schritt und bleiben da, bis es wieder besser geht.
Tabletten-Zeiten sind bei uns fest eingeplant — nicht „ungefähr“.
Was Pflege und Assistenz leisten

Unterstützung, die Parkinson kennt

Vom pünktlichen Medikament bis zum sicheren Weg ins Bad — abgestimmt auf Ihren Tagesverlauf.

Medikamente zur richtigen Zeit

Parkinson-Medikamente wirken nur verlässlich, wenn sie pünktlich genommen werden. Wir erinnern zur vereinbarten Uhrzeit, reichen Tabletten und Getränk an und halten die Abstände zu den Mahlzeiten ein, die Ihre Ärztin oder Ihr Arzt vorgibt. Dosis und Plan bestimmt allein die Ärztin oder der Arzt.

Im Takt von On und Off

Duschen, Einkaufen oder Arzttermine legen wir mit Ihnen in die Stunden, in denen die Medikamente gut wirken. In schwierigen Phasen übernehmen wir mehr — ohne dass Sie jedes Mal darum bitten müssen.

Sicher unterwegs, weniger Stürze

Wir räumen Stolperfallen aus dem Weg, sichern beim Aufstehen, im Bad und auf der Treppe und gehen draußen an Ihrer Seite. Bei plötzlichem Freezing bleiben wir ruhig, ziehen nicht und helfen mit den Strategien, die Sie in Ihrer Physiotherapie gelernt haben.

Essen und Trinken in Ruhe

Wenn das Schlucken schwerer fällt, sorgen wir für aufrechtes Sitzen und Zeit bei jeder Mahlzeit und setzen um, was Ihre Logopädie empfohlen hat. Häufiges Verschlucken oder Husten beim Essen geben wir an Sie, Ihre Angehörigen und die Ärztin weiter.

Alltag, Haushalt und Termine

Einkaufen, Kochen, Wäsche, Post und Behördenkram: Wir übernehmen, was Kraft und Feinmotorik kostet, und begleiten Sie zu Neurologie-, Physio-, Ergo- und Logopädie-Terminen — damit Therapien nicht an den Wegen scheitern.

Beruf und Familie

Parkinson trifft nicht nur ältere Menschen. Wer mitten im Berufsleben steht oder Kinder versorgt, kann Arbeitsassistenz oder Elternassistenz nutzen — damit die Erkrankung nicht allein über Arbeit und Familienalltag entscheidet.

Konkrete Beispiele

Was wir bei Parkinson für Sie tun

Eine Auswahl typischer Aufgaben im Alltag mit Parkinson:

An die Tabletten zur vereinbarten Uhrzeit erinnern und sie anreichen
Duschen, Anziehen und Termine in die guten Phasen legen
Beim Aufstehen, im Bad und auf der Treppe absichern
Bei Freezing ruhig bleiben und die gelernten Hilfen nutzen
Mahlzeiten begleiten — aufrecht, in Ruhe, ohne Zeitdruck
Zu Neurologie-, Physio- und Logopädie-Terminen begleiten
Ein Pflegetagebuch für die Begutachtung mitführen
Nachts beim Umdrehen und auf dem Weg zur Toilette helfen
Wer trägt die Kosten?

Drei Wege zur Finanzierung

Welche Leistungen zusammenpassen, hängt von Ihrer Situation ab. Wir prüfen mit Ihnen die Wege:

§§ 78, 113 SGB IX

Eingliederungshilfe

Wer durch Parkinson dauerhaft in der Teilhabe eingeschränkt ist, kann Assistenz über den Eingliederungshilfeträger seines Wohnorts erhalten (z. B. LWL oder LVR in NRW). Zur Assistenz zählt ausdrücklich auch, die Wirksamkeit ärztlich verordneter Leistungen sicherzustellen — etwa durch pünktliche Medikamente.

§ 29 SGB IX

Persönliches Budget

Statt der Sachleistung erhalten Sie Geld und organisieren Ihre Assistenz selbst — mit einem festen Team von uns, mit selbst angestellten Kräften (Arbeitgebermodell) oder gemischt. Unter Umständen lassen sich auch Leistungen der Pflegekasse einbeziehen.

SGB XI · SGB V

Pflegekasse und Krankenkasse

Mit Pflegegrad kommen Pflegesachleistung, Entlastungsbetrag (§ 45b SGB XI) und Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI) in Frage; ärztlich verordnete Medikamentengabe zahlt die Krankenkasse als häusliche Krankenpflege (§ 37 SGB V). Diese ambulante Pflege leisten wir in Bochum und Umgebung.

Unsicher, was Ihnen zusteht? Das klären wir im kostenlosen Erstgespräch — ob und in welcher Höhe ein Eigenbeitrag anfällt, hängt bei der Eingliederungshilfe von Ihrer Situation ab. Ausführlich im Ratgeber zu Parkinson, Assistenz und Pflegegrad.

Pflegegrad bei Parkinson

Pflegegrad bei Parkinson: Der schwere Tag zählt mit

Den Pflegegrad ermittelt der Medizinische Dienst oder ein anderer beauftragter Gutachter, meist bei einem Besuch zu Hause (§ 18 SGB XI). Bewertet wird, wie selbständig Sie in sechs Lebensbereichen sind — von der Mobilität bis zum Umgang mit Medikamenten (§§ 14, 15 SGB XI). Bei Parkinson liegt darin eine Falle:

Ein guter Moment täuscht

Findet der Besuch in einer On-Phase statt, wirkt vieles leichter, als es über den Tag ist. Schildern Sie deshalb nicht nur, was gerade geht, sondern wie oft und wie lange es nicht geht — auch nachts.

Pflegetagebuch führen

Notieren Sie ein bis zwei Wochen lang, wann Off-Phasen, Freezing, Stürze oder Verschlucken auftreten und wobei Sie Hilfe brauchen. So wird sichtbar, was ein einzelner Besuch nicht zeigen kann.

Nicht allein zum Termin

Bitten Sie eine Angehörige oder Ihre Bezugskraft dazu und legen Sie Medikamentenplan, Arztbriefe und Tagebuch bereit. Wer Ihren Alltag kennt, ergänzt, was Sie selbst vielleicht herunterspielen.

Höherstufen, wenn es mehr wird

Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung. Wächst der Hilfebedarf, können Sie jederzeit eine Höherstufung beantragen. Passt ein Bescheid nicht zu Ihrem Alltag, ist Widerspruch innerhalb der im Bescheid genannten Frist möglich.

Eine erste Einschätzung gibt unser Pflegegrad-Check. Eine Vorlage zum Mitschreiben finden Sie im Ratgeber Pflegetagebuch führen, den Weg nach oben unter Höherstufung beantragen. In Bochum und Umgebung begleiten wir Sie persönlich: Pflegegrad-Beratung Bochum.

Schritt für Schritt

So starten wir — in Ihrem Rhythmus

Vom ersten Gespräch an richten wir uns nach Ihren guten und schweren Stunden.

1

Erstgespräch — gern mit Angehörigen

Telefonisch oder bei Ihnen zu Hause, am besten zu einer Tageszeit, in der es Ihnen gut geht. Angehörige sind ausdrücklich willkommen.

2

Tagesverlauf und Anspruch klären

Wir schauen gemeinsam auf Ihre guten und schweren Stunden, Ihre Medikamentenzeiten und mögliche Ansprüche: Assistenz, Pflegegrad, Höherstufung, Schwerbehindertenausweis.

3

Antrag — oder Start davor

Wir begleiten den Antrag beim Kostenträger. Läuft die Bewilligung noch, können wir auf Wunsch schon vorher als Selbstzahler-Leistung beginnen.

4

Start mit festen Bezugskräften

Ihr Team lernt Ihren Rhythmus, Ihre Tabletten-Zeiten und Ihre Hilfen gegen Freezing kennen — und passt die Unterstützung an, wenn sich die Erkrankung verändert.

Eine Begleiterin hält die Hand eines älteren Mannes im Rollstuhl — Assistenz bei fortgeschrittenem Parkinson
Verlässlich, auch nachts

Wenn mehr Hilfe nötig wird — bis rund um die Uhr.

Parkinson verändert sich über die Jahre. Kommen nächtliche Unbeweglichkeit, Stürze oder Schluckprobleme hinzu, reicht ein kurzer Besuch am Tag oft nicht mehr. Dann organisieren wir Assistenz bis zu 24 Stunden — im Schichtsystem mit mehreren festen Kräften, nicht als eine Person, die bei Ihnen einzieht.

  • Feste Bezugskräfte statt wechselndem Pool
  • 24-Stunden-Assistenz im Schichtsystem
  • Assistenz bundesweit, ambulante Pflege in Bochum
Warum BeHome Care?

Begleitung, die das Krankheitsbild ernst nimmt

Was uns als Pflege- und Assistenzdienst bei Parkinson ausmacht.

Uhrzeit ist Therapie

Bei Parkinson kann schon eine verspätete Tablette den Tag verändern. Medikamentenzeiten sind bei uns feste Termine im Einsatzplan, keine Nebensache.

Zeit lassen statt antreiben

Verlangsamung gehört zur Erkrankung. Wir drängen nicht, nehmen nichts vorschnell aus der Hand und lassen Ihnen die Handgriffe, die Sie selbst schaffen.

Feste Bezugskräfte

Vertraute Menschen merken früh, wenn sich etwas verändert — beim Gehen, Schlucken oder Sprechen — und geben es an Sie, Ihre Angehörigen oder Ihre Ärztin weiter.

Pflege und Assistenz aus einer Hand

Persönliche Assistenz nach SGB IX leisten wir bundesweit. In Bochum und Umgebung kommt ambulante Pflege dazu — auch Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung.

Häufige Fragen

Parkinson: Pflegegrad, GdB und Assistenz

Welcher Pflegegrad ist bei Parkinson möglich?
Die Diagnose allein legt keinen Pflegegrad fest. Entscheidend ist, wie selbständig Sie im Alltag noch sind — bewertet in sechs Bereichen, darunter Mobilität, Selbstversorgung und der Umgang mit Medikamenten und Therapien (§§ 14, 15 SGB XI). Deshalb reicht die Spanne von keinem Pflegegrad im frühen Stadium bis zu hohen Pflegegraden im fortgeschrittenen Verlauf. Eine erste Einschätzung gibt unser kostenloser Pflegegrad-Check.
Was tun, wenn die Begutachtung an einem guten Tag stattfindet?
Das ist bei Parkinson eine berechtigte Sorge, denn in einer On-Phase wirkt vieles leichter. Schildern Sie der Gutachterin oder dem Gutachter des Medizinischen Dienstes (§ 18 SGB XI), wie Ihr Tag im Durchschnitt aussieht und wie oft Off-Phasen, Freezing, Stürze oder nächtliche Hilfe vorkommen. Ein Pflegetagebuch über ein bis zwei Wochen, der aktuelle Medikamentenplan und Arztberichte machen die Schwankungen nachvollziehbar. Passt der Bescheid trotzdem nicht, können Sie innerhalb der im Bescheid genannten Frist Widerspruch einlegen — und wenn der Bedarf später wächst, eine Höherstufung beantragen.
Bekomme ich bei Parkinson einen Grad der Behinderung (GdB)?
Den Grad der Behinderung stellt auf Antrag die zuständige Behörde Ihres Bundeslandes fest, meist das Versorgungsamt (§ 152 SGB IX). Maßgeblich ist nicht die Diagnose, sondern wie sehr die Erkrankung Ihre Teilhabe beeinträchtigt — bei Parkinson etwa Beweglichkeit, Gangsicherheit, Sprechen und nicht-motorische Beschwerden. Ab einem GdB von 50 gelten Sie als schwerbehindert (§ 2 Abs. 2 SGB IX). Zusätzlich können Merkzeichen festgestellt werden, zum Beispiel „G“ bei erheblicher Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr oder „B“ für die Mitnahme einer Begleitperson (§ 229 SGB IX). Ob sie vorliegen, entscheidet die Behörde im Einzelfall.
Habe ich mit Parkinson Anspruch auf persönliche Assistenz?
Häufig ja. Wer durch Parkinson dauerhaft in der Teilhabe am Leben eingeschränkt ist, kann Assistenzleistungen der Eingliederungshilfe nach §§ 78, 113 SGB IX erhalten, auch als Persönliches Budget (§ 29 SGB IX). Zuständig ist der Eingliederungshilfeträger an Ihrem Wohnort. Assistenz deckt mehr ab als Körperpflege: Haushalt, Termine, Freizeit, Beruf und Familie. Wir prüfen mit Ihnen, was Ihnen zusteht, und begleiten den Antrag.
Dürfen Assistenzkräfte Medikamente geben?
Unsere Assistenzkräfte erinnern zur vereinbarten Uhrzeit an die Einnahme und reichen die vorbereiteten Tabletten mit einem Getränk an — nach dem Plan Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes. Dosis und Zeiten verändern wir nie selbst. Wenn Medikamente auf ärztliche Verordnung von einer Pflegefachkraft gerichtet oder gegeben werden müssen, übernimmt das in Bochum und Umgebung unser ambulanter Pflegedienst als häusliche Krankenpflege (§ 37 SGB V).
Gibt es Unterstützung für jüngere Menschen mit Parkinson?
Ja. Wer mit Parkinson weiter arbeitet, kann Arbeitsassistenz nutzen — für schwerbehinderte Beschäftigte ist dafür in der Regel das Integrationsamt zuständig (§ 185 Abs. 5 SGB IX). Mütter und Väter mit Behinderung können im Rahmen der Assistenz auch Unterstützung bei der Versorgung und Betreuung ihrer Kinder erhalten (§ 78 Abs. 3 SGB IX). Wir beraten, welche Kombination zu Ihrem Alltag passt.
Könnt ihr auch nachts oder rund um die Uhr da sein?
Ja, wenn der Bedarf es erfordert und der Kostenträger ihn bewilligt. Unsere 24-Stunden-Assistenz arbeitet im Schichtsystem mit mehreren festen Kräften — keine Betreuungskraft, die bei Ihnen einzieht. Das hilft etwa, wenn das Umdrehen im Bett oder der Weg zur Toilette nachts nicht mehr allein gelingt.
Arbeitet ihr bundesweit?
Persönliche Assistenz nach SGB IX leisten wir bundesweit; unser Sitz ist in Bochum. Ambulante Pflege mit Pflegekasse und Krankenkasse — Grund- und Behandlungspflege, Hauswirtschaft, Verhinderungspflege und Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI — bieten wir in Bochum und Umgebung an. Wie eine Versorgung an Ihrem Wohnort aussehen kann, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Hilfe, die sich nach Ihrem Tag richtet?

Wir prüfen Ihren Anspruch kostenfrei — auf Assistenz, Pflegegrad und mehr — und planen die Unterstützung um Ihre guten und schweren Stunden herum.

Pflege-Rechner
02327 4177490 Kostenlose Beratung