Zum Hauptinhalt springen
Epilepsie-Assistenz · Kinder & Erwachsene · bundesweit

Epilepsie: Assistenz &
Begleitung im Alltag

Verlässliche Begleitung für Kinder und Erwachsene mit Epilepsie — zu Hause, in Schule und Beruf, beim Sport und unterwegs. Wir beobachten und dokumentieren Anfälle, handeln nach dem Notfallplan Ihres Arztes und prüfen mit Ihnen Ihren Anspruch.

Anfallsbeobachtung & Anfallskalender Nach ärztlichem Notfallplan Auch Schule & nachts
Eine Mutter und ihr Sohn mit Fußball auf dem Weg nach draußen — Freizeit mit Epilepsie sicher begleitet
★★★★★
5,0 auf Googlevon echten Familien bewertet
Feste Bezugskräftedie Ihre Anfälle kennen
Kassenzugelassen § 72 SGB XI · § 132a SGB V
Festes Team mit echtem Vetorecht
Schnell beraten Erstgespräch in 5 Werktagen
Bundesweit tätig Sitz in Bochum
Sicherheit, ohne einzuengen

Assistenz, die Epilepsie ernst nimmt

Bei Epilepsie ist das Schwierige oft nicht der Anfall selbst, sondern die Unsicherheit davor: Darf ich allein schwimmen gehen, allein Bahn fahren, allein zu Hause sein? Viele Betroffene und Familien schränken sich deshalb stärker ein als nötig. Eine verlässliche Begleitung kann das ändern.

Unsere Assistenzkräfte kennen die Grundregeln der Ersten Hilfe bei Anfällen und werden auf Ihren ärztlichen Notfallplan eingewiesen. Epilepsie ist eine von mehreren neurologischen Erkrankungen, bei denen wir begleiten — mehr dazu auf unserer Seite zur Assistenz bei neurologischen Erkrankungen.

Das tun wir im AnfallRuhig bleiben, Zeit messen, Gefahren wegräumen, den Kopf polstern — danach stabile Seitenlage und dableiben, bis Sie wieder orientiert sind.
Das tun wir nichtNicht festhalten, nichts in den Mund stecken, nicht allein lassen — und keine Maßnahmen, die nicht ärztlich festgelegt und abgesprochen sind.
Der Notfallplan Ihres Arztes geht immer vor.
Was die Assistenz leistet

Begleitung, die mehr möglich macht

Zu Hause, in Schule und Beruf, in der Freizeit und nachts — abgestimmt auf Ihre Anfälle und Ihren Alltag.

Anfälle beobachten & dokumentieren

Wir halten fest, was Ihr Arzt wissen muss: Uhrzeit, Dauer, Ablauf, mögliche Auslöser und wie es Ihnen danach ging. So entsteht ein verlässlicher Anfallskalender statt Erinnerungen aus zweiter Hand.

Sicher durch den Anfall

Ihre Assistenz bleibt ruhig, schützt vor Verletzungen, misst die Zeit und bleibt bei Ihnen, bis Sie wieder orientiert sind. Maßgeblich ist der Notfallplan Ihres behandelnden Arztes — im Zweifel wählen wir den Notruf 112.

Schule, Ausbildung & Arbeit

Wir begleiten Kinder durch den Schultag und Erwachsene in Ausbildung, Studium und Beruf — damit ein Anfall nicht das Ende des Tages bedeutet und niemand vor Ort allein damit bleibt.

Freizeit, Sport & Schwimmen

Schwimmbad, Verein, Ausflug: Vieles, was mit Epilepsie allein zu riskant wäre, wird mit einer Begleitung in Reichweite wieder möglich. Wir planen mit Ihnen, was sicher machbar ist.

Mobil ohne Führerschein

Wenn Sie wegen der Anfälle nicht Auto fahren dürfen, begleiten wir Sie mit Bus und Bahn, zu Terminen, zur Arbeit oder zum Einkauf — damit der Wegfall des Führerscheins nicht zum Rückzug führt.

Nachts nicht allein

Treten Anfälle vor allem im Schlaf auf, ist eine Begleitung in der Nacht oft der entscheidende Baustein — als Teil einer 24-Stunden-Assistenz im Schichtsystem mit mehreren festen Kräften.

Konkrete Beispiele

Was wir bei Epilepsie für Sie tun

Eine Auswahl typischer Aufgaben unserer Assistenz:

Anfallskalender führen: Zeit, Dauer, Ablauf, Auslöser
Im Anfall nach dem ärztlichen Notfallplan handeln
Nach dem Anfall da sein, bis Sie wieder orientiert sind
Kinder durch Unterricht, Pausen und Ausflüge begleiten
Beim Schwimmen und Sport in Reichweite bleiben
Wege mit Bus und Bahn statt mit dem Auto begleiten
Regelmäßigen Tagesablauf und ausreichend Schlaf mitplanen
Anträge auf Assistenz, Pflegegrad und GdB unterstützen
Pflegegrad & Schwerbehinderung

Pflegegrad und Grad der Behinderung bei Epilepsie

Zwei Fragen, die viele Familien stellen — und bei denen der tatsächliche Bedarf oft zu niedrig angesetzt wird.

§§ 14, 15 SGB XI

Pflegegrad bei Epilepsie

Der Pflegegrad richtet sich nicht nach der Diagnose, sondern danach, wie selbstständig jemand im Alltag ist — begutachtet in sechs Lebensbereichen, von Mobilität über Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Bei Kindern wird mit gleichaltrigen, altersentsprechend entwickelten Kindern verglichen.

Begutachtung

Beaufsichtigung wird oft unterschätzt

Anfälle kommen nicht auf Bestellung — am Begutachtungstag wirkt vieles unauffällig. Wer nur mit jemandem in der Nähe duschen, baden, kochen oder unterwegs sein kann, ist dabei nicht voll selbstständig. Schildern Sie das konkret, ebenso Verwirrtheit und Erschöpfung nach Anfällen.

§ 152 SGB IX

Grad der Behinderung (GdB)

Den GdB stellt die zuständige Behörde Ihres Bundeslandes fest, meist das Versorgungsamt. Bei Epilepsie kommt es nach den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen vor allem auf Art, Schwere, Häufigkeit und tageszeitliche Verteilung der Anfälle an. Ab einem GdB von 50 gilt man als schwerbehindert (§ 2 Abs. 2 SGB IX).

Der wichtigste Beleg ist ein Anfallskalender. Notieren Sie über mehrere Wochen Datum, Uhrzeit, Dauer und Art der Anfälle, wie lange Sie danach Hilfe brauchten und wobei jemand dabei sein musste. Das hilft bei der Pflegebegutachtung ebenso wie beim Versorgungsamt. Ob ein Pflegegrad in Frage kommt, zeigt Ihnen unser kostenloser Pflegegrad-Check.

Wer trägt die Kosten?

Mehrere Träger, ein Plan

Welcher Weg passt, hängt von Alter, Lebenslage und Bedarf ab. Wir prüfen mit Ihnen die Möglichkeiten:

§§ 78, 113 SGB IX

Eingliederungshilfe

Wer durch Epilepsie dauerhaft in der Teilhabe eingeschränkt ist, kann Anspruch auf Assistenz haben — über den Eingliederungshilfeträger Ihres Wohnorts (z. B. LWL/LVR in NRW). Je nach Einkommen und Vermögen kann ein Eigenbeitrag anfallen (§ 92 SGB IX).

§ 112 SGB IX

Schule & Ausbildung

Eine Schulbegleitung gehört zu den Leistungen zur Teilhabe an Bildung. Zuständig ist der Träger an Ihrem Wohnort; liegt zusätzlich eine seelische Behinderung vor, kann das Jugendamt zuständig sein (§ 35a SGB VIII).

§ 29 SGB IX

Persönliches Budget

Sie erhalten die Leistung als Geld und organisieren Ihre Assistenz selbst — etwa mit einem festen, auf Ihren Notfallplan eingewiesenen Team von uns.

Liegt zusätzlich ein Pflegegrad vor, lassen sich Leistungen der Pflegekasse wie Entlastungsbetrag oder Verhinderungspflege mit der Assistenz kombinieren. Für Kinder im Schulalter finden Sie alles Wichtige auf unserer Seite zur Schulbegleitung.

Schritt für Schritt

So starten wir gemeinsam

Vom ersten Anruf bis zum festen Team — mit klaren Absprachen für den Notfall.

1

Kostenloses Erstgespräch

Telefonisch oder bei Ihnen zu Hause: Wie sehen Ihre Anfälle aus, wo brauchen Sie Begleitung, was möchten Sie wieder selbst machen?

2

Anspruch prüfen

Wir prüfen gemeinsam Assistenz, Schulbegleitung, Pflegegrad und GdB — und unterstützen bei Anträgen und Unterlagen.

3

Notfallplan & Einweisung

Ihr ärztlicher Notfallplan ist die Grundlage. Wir stimmen ab, was Ihre Assistenz im Anfall tut und was nicht — schriftlich.

4

Start mit festem Team

Feste Bezugskräfte, die Ihre Anfälle und Warnzeichen kennen. Läuft die Bewilligung noch, ist ein Start als Selbstzahler möglich.

Eine Begleiterin spielt mit einem Jungen im Klassenzimmer — Schulbegleitung für Kinder mit Epilepsie
Kinder & Jugendliche

Sicher durch Schule und Freizeit.

Für Kinder mit Epilepsie hängt viel daran, ob jemand in der Nähe ist, der Bescheid weiß: im Unterricht, in der Pause, beim Schwimmen, auf der Klassenfahrt. Eine feste Schulbegleitung gibt Kind, Eltern und Lehrkräften Sicherheit. Treten Anfälle auch nachts auf, ergänzt eine 24-Stunden-Assistenz im Schichtsystem die Begleitung.

  • Feste Bezugskräfte statt wechselnder Vertretungen
  • Anfallsdokumentation für Eltern und Arzt
  • Absprachen mit Schule und Eltern zum Notfallplan
Warum BeHome Care?

Verlässlich, wenn es darauf ankommt

Was uns als Pflege- und Assistenzdienst bei Epilepsie ausmacht.

Feste Bezugskräfte

Wer Ihre Anfälle schon einmal gesehen hat, erkennt Warnzeichen früher und reagiert ruhiger. Deshalb arbeiten wir mit einem festen Team statt mit wechselnden Kräften.

Klare Absprachen

Was im Anfall zu tun ist, legt Ihr Arzt fest — nicht wir. Wir halten uns an den Notfallplan und versprechen nichts, was ärztliche Behandlung oder Behandlungspflege ist.

Selbstbestimmt statt überbehütet

Assistenz soll mehr möglich machen, nicht weniger. Wir begleiten Sie dorthin, wo Sie hinwollen — und sind da, falls ein Anfall kommt.

Bundesweit tätig

Persönliche Assistenz nach SGB IX leisten wir bundesweit. Ambulante Pflege bieten wir in Bochum und Umgebung an — auf Wunsch aus einer Hand.

Häufige Fragen

Assistenz bei Epilepsie — klar beantwortet

Habe ich mit Epilepsie Anspruch auf Assistenz?
Das hängt nicht an der Diagnose, sondern daran, wie stark die Anfälle Ihre Teilhabe einschränken — etwa weil Sie nicht allein unterwegs sein, schwimmen oder arbeiten können. Dann kommen Assistenzleistungen der Eingliederungshilfe nach §§ 78, 113 SGB IX in Frage. Zuständig ist der Eingliederungshilfeträger an Ihrem Wohnort (z. B. LWL oder LVR in NRW). Wir prüfen Ihren Bedarf gemeinsam mit Ihnen und unterstützen beim Antrag.
Was tut die Assistenz während eines Anfalls?
Sie handelt nach dem Notfallplan Ihres behandelnden Arztes. Grundsätzlich heißt das: ruhig bleiben, die Zeit messen, Verletzungsgefahren entfernen und den Kopf polstern, nicht festhalten und nichts in den Mund stecken, danach in die stabile Seitenlage bringen und bei Ihnen bleiben, bis Sie wieder orientiert sind. Den Notruf 112 wählen wir, wenn es der Notfallplan vorsieht oder wenn ein Anfall ungewöhnlich lange dauert, mehrere Anfälle ohne Erholung aufeinanderfolgen, Sie sich verletzt haben oder etwas anders ist als sonst.
Geben Ihre Assistenzkräfte ein Notfallmedikament?
Nur, wenn es für den Anfallsnotfall ärztlich angeordnet ist, die Assistenzkraft dazu eingewiesen wurde und das mit Ihnen (bei Kindern mit den Eltern) und dem Kostenträger schriftlich abgestimmt ist. Ob das im Einzelfall möglich ist, klären wir vorab offen. Die Assistenz ersetzt keine ärztliche Behandlung und keine Behandlungspflege.
Bekomme ich bei Epilepsie einen Pflegegrad?
Möglich ist das, entscheidend ist aber nicht die Diagnose, sondern die Selbstständigkeit im Alltag (§ 14 SGB XI). Viele Betroffene unterschätzen, wie viel Beaufsichtigung sie brauchen — beim Duschen, Kochen, auf Wegen. Ein sorgfältig geführter Anfallskalender oder ein Pflegetagebuch über mehrere Wochen hilft, das bei der Begutachtung zu belegen. Eine erste Einschätzung gibt unser kostenloser Pflegegrad-Check.
Welchen Grad der Behinderung gibt es bei Epilepsie?
Das hängt vom Einzelfall ab. Nach den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen zählen vor allem Art, Schwere, Häufigkeit und tageszeitliche Verteilung der Anfälle. Den GdB stellt die zuständige Behörde Ihres Bundeslandes fest, meist das Versorgungsamt (§ 152 SGB IX). Ab einem GdB von 50 gilt man als schwerbehindert. Ein Anfallskalender und aktuelle Arztberichte sind dafür die wichtigsten Unterlagen.
Gibt es eine Schulbegleitung bei Epilepsie?
Ja, wenn ein Kind wegen seiner Anfälle im Schulalltag Begleitung braucht, etwa für Sicherheit im Unterricht, in Pausen, beim Sport oder auf Ausflügen. Rechtsgrundlage sind in der Regel die Leistungen zur Teilhabe an Bildung nach § 112 SGB IX; bei einer (drohenden) seelischen Behinderung ist das Jugendamt nach § 35a SGB VIII zuständig. Den Antrag stellen Sie am besten einige Monate vor Schuljahresbeginn — wir unterstützen Sie dabei.
Was, wenn die Anfälle vor allem nachts auftreten?
Dann kann eine Begleitung in der Nacht nötig sein — je nach Bedarf als Nachtwache oder Nachtbereitschaft, als Teil einer 24-Stunden-Assistenz. Wir arbeiten dabei im Schichtsystem mit mehreren festen Kräften, nicht mit einer einzelnen Person, die bei Ihnen einzieht. Welcher Umfang bewilligt wird, entscheidet der Kostenträger nach Ihrem Bedarf.
Ich darf wegen der Anfälle nicht Auto fahren — hilft Assistenz?
Ja. Nach Anfällen ist das Autofahren oft für eine gewisse Zeit nicht erlaubt; was für Sie gilt, klärt Ihr behandelnder Arzt. In dieser Zeit begleiten wir Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit, zu Terminen, zum Einkauf oder in die Freizeit — damit Sie mobil bleiben.
Arbeitet ihr bundesweit?
Ja. Unsere Assistenz nach SGB IX leisten wir bundesweit — sie ist nicht an einen Standort gebunden. Wo genau, in welchem Umfang und mit welchem Team wir Sie unterstützen, stimmen wir mit Ihnen und Ihrem Kostenträger ab. Ambulante Pflege bieten wir in Bochum und Umgebung an.

Mehr Sicherheit im Alltag mit Epilepsie?

Wir prüfen Ihren Anspruch kostenfrei und stellen ein festes Team zusammen, das Ihre Anfälle und Ihren Notfallplan kennt.

Pflege-Rechner
02327 4177490 Kostenlose Beratung