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Pflegeberaterin der BeHome Care berät Angehörige zu Pflegegrad und Leistungen

MDK-Termin
in Bochum.

Der Gutachter entscheidet über tausende Euro pro Jahr. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich entspannt vorbereiten — und begleiten auf Wunsch kostenlos.

MDK-Begleitung kostenlos anfragen
Worum es wirklich geht

60 bis 90 Minuten, die über tausende Euro entscheiden

Die MDK-Begutachtung — bei Privatversicherten Medicproof — ist der einzige Termin, der Ihren Pflegegrad festlegt. Was hier gesagt wird, entscheidet über vier- bis fünfstellige Summen pro Jahr in Form von Pflegegeld, Sachleistung, Verhinderungspflege und mehr.

Trotzdem wird der Termin oft unterschätzt. Viele Senioren reißen sich zusammen, weil sie nicht hilflos wirken wollen. Angehörige sind nicht dabei, weil sie es nicht wussten. Pflegetagebuch fehlt, weil keiner es empfohlen hat. Das Ergebnis: ein zu niedriger Pflegegrad, der erst über einen Widerspruch korrigiert werden muss — Monate später.

Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das vermeiden. Wir zeigen Ihnen auf dieser Seite, was Sie wissen sollten — und begleiten den Termin auf Wunsch kostenlos in Bochum, Wattenscheid, Eppendorf und Weitmar.

MDK-Begutachtung in Bochum — Vorbereitung
MDK-Begutachtung 6 Module + Punktesystem
Das Bewertungsschema

Sechs Module, sechs Lebensbereiche

Der Gutachter prüft Ihre Selbstständigkeit in sechs Lebensbereichen. Jedes Modul wird in Items aufgeteilt und mit Punkten bewertet (0 = selbstständig, 3 = unselbstständig). Die Module sind unterschiedlich gewichtet — vor allem Modul 4 (Selbstversorgung) zählt mit 40 Prozent am stärksten.

  • Modul 1 — Mobilität (10 %): Aufstehen, Hinsetzen, Treppensteigen, Gehen im Wohnbereich.
  • Modul 2 — Kognitive Fähigkeiten (max. 15 %): Orientierung (Zeit, Ort), Erinnern, Entscheidungen treffen — besonders wichtig bei Demenz.
  • Modul 3 — Verhalten + Psyche (max. 15 % gemeinsam mit M2): Weglaufen, nächtliche Unruhe, Ablehnung von Pflege.
  • Modul 4 — Selbstversorgung (40 %, am wichtigsten): Körperpflege, Anziehen, Essen, Trinken, Toilettengang.
  • Modul 5 — Medizinische Versorgung (20 %): Medikamente, Injektionen, Verbandwechsel, Arztbesuche.
  • Modul 6 — Alltag + Sozial (15 %): Tagesablauf, Schlafen, Beschäftigung, Kontakte.
12,5 bis 26,5 PunktePflegegrad 1
27 bis 47 PunktePflegegrad 2
47,5 bis 69,5 PunktePflegegrad 3
70 bis 89,5 PunktePflegegrad 4
ab 90 PunktePflegegrad 5

Aus der gewichteten Gesamtpunktzahl ergibt sich der Pflegegrad. Unter 12,5 Punkten kein Pflegegrad.

Was Sie vermeiden sollten

Die fünf häufigsten Fehler — und wie man sie umgeht

  • Sich zu fit darstellen: Aus Stolz zeigen sich viele Senioren am Termin von der besten Seite. Das wirkt aber gegen die Pflegegrad-Einstufung. Reale schwierige Tage ehrlich beschreiben.
  • Kein Pflegetagebuch führen: Der Gutachter sieht den Klient nur 60 bis 90 Minuten. Ohne Tagebuch fehlt die Datengrundlage — und Hilfen werden unterschätzt. Schriftliches gilt.
  • Demenz klein reden: „Sie vergisst nur manchmal" wird vom Gutachter wörtlich genommen. Bei Demenz immer mit fachärztlicher Diagnose belegen, konkrete Beispiele nennen.
  • Keine Fachbefunde dabei: Hausarzt-Bestätigung reicht oft nicht. Befunde von Neurologen, Orthopäden, Psychiatern bringen die Punkte. Vor dem Termin sammeln und ausdrucken.
  • Alleine zum Termin: Die Begutachtung ist anstrengend und voller Fachfragen. Eine Vertrauensperson — Angehöriger oder Pflegedienst-MA — hilft enorm. BeHome Care begleitet kostenlos.

Unser Vorschlag: Mindestens 7 bis 14 Tage vor dem Termin starten wir mit der Vorbereitung. Pflegetagebuch beginnen, Unterlagen sammeln, kritische Stellen üben. Wenn Sie möchten, sind wir beim Termin selbst als unterstützender Pflegedienst dabei.

MDK-Termin häufige Fehler vermeiden
Häufige Fragen

Häufige Fragen zur MDK-Begutachtung

Was passiert bei der MDK-Begutachtung?

Ein Pflegefachperson des MD Nordrhein (für GKV-Versicherte in NRW) oder Medicproof (für PKV) kommt zu Ihnen nach Hause und führt ein strukturiertes Gespräch über ca. 60 bis 90 Minuten. Der Gutachter prüft Ihre Selbstständigkeit in 6 sogenannten Modulen: (1) Mobilität, (2) Kognitive und kommunikative Fähigkeiten, (3) Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, (4) Selbstversorgung, (5) Bewältigung von krankheits- und therapiebedingten Anforderungen, (6) Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte. Aus den Punkten ergibt sich der Pflegegrad.

Wer darf bei der MDK-Begutachtung dabei sein?

Sie haben das Recht, eine Vertrauensperson dabei zu haben — z. B. Ihre Tochter, einen Pflegedienst-Mitarbeiter (BeHome Care begleitet auf Wunsch), eine Pflegeberatung oder einen Bevollmächtigten. Diese Person darf Fragen beantworten, ergänzen, auf vergessene Probleme hinweisen. Empfehlung: IMMER eine zweite Person dabei haben — die Begutachtung dauert lange, viele Fragen sind ungewohnt. Bei Demenz-Klienten ist eine Begleitung sogar zwingend nötig.

Wie bereitet man sich auf den MDK-Termin vor?

Drei Vorbereitungen: (1) Pflegetagebuch der letzten 14 Tage führen — wer hilft wobei, wie oft, wie lange. Schreibgewohnheit hilft enorm. (2) Unterlagen-Mappe zusammenstellen: Arztbriefe, Medikamentenplan, Reha-Berichte, Hilfsmittel-Liste, Vorsorgevollmacht. (3) Sich nicht „zusammenreißen" — viele Senioren wollen am Termin besonders fit wirken. Das ist verständlich, aber kontraproduktiv. Der Gutachter braucht das REALE Bild — auch die schlechten Tage.

Wie ermittelt der Gutachter den Pflegegrad? Wie funktioniert das Punktesystem?

Jedes der 6 Module wird in mehrere Items aufgeteilt und mit Punkten bewertet (0 = selbstständig, 3 = unselbstständig). Die Module sind unterschiedlich gewichtet: Modul 1 (Mobilität) 10 %, Modul 2+3 (Kognition + Verhalten) zusammen 15 % (höherer der beiden Werte), Modul 4 (Selbstversorgung) 40 % (am wichtigsten), Modul 5 (medizinische Versorgung) 20 %, Modul 6 (Alltag + Sozial) 15 %. Aus der gewichteten Gesamtpunktzahl: 12,5 bis 26,5 Pkt = PG 1, 27 bis 47 = PG 2, 47,5 bis 69,5 = PG 3, 70 bis 89,5 = PG 4, ab 90 = PG 5.

Häufige Fehler bei der MDK-Begutachtung — was vermeiden?

Top 5 Fehler: Sich zu fit darstellen aus Stolz. Pflegetagebuch nicht führen — der Gutachter glaubt eher, was schriftlich dokumentiert ist. Bei Demenz die kognitiven Probleme klein reden. Keine fachärztlichen Befunde dabeihaben — Hausarzt-Bestätigung reicht oft nicht. Alleine ohne Vertrauensperson. BeHome Care begleitet kostenlos in Bochum und kennt diese Stolperfallen.

Was wenn ich mit der MDK-Bewertung nicht einverstanden bin?

Sie haben das Recht auf das vollständige Gutachten — anfordern bei der Pflegekasse (kostenlos). Das Gutachten zeigt Punkte pro Modul + Begründungen des Gutachters. Wenn Sie Fehler erkennen: Widerspruch einlegen binnen 1 Monat nach Bescheid. 30 bis 40 % der Widersprüche sind erfolgreich. BeHome Care unterstützt kostenlos beim Widerspruchs-Schreiben.

MDK-Begutachtung in Bochum — wie lange dauert es bis zum Termin?

In Bochum / NRW arbeitet der MD Nordrhein (mednordrhein.de) für die GKV-Pflegekassen. Wartezeit aktuell (Stand 2026): 4 bis 6 Wochen nach Antragseingang. Bei dringenden Fällen (Krankenhausentlassung mit Pflegebedarf, Hospiz-Aufnahme) verkürzt sich die Frist gesetzlich auf 1 Woche. Der MD Nordrhein hat seinen Sitz in Düsseldorf, die Gutachter kommen aber direkt zu Ihnen nach Bochum.

Pflegetagebuch — wie führt man das richtig?

Über 14 Tage täglich notieren: Datum, Uhrzeit, Tätigkeit, wer hat geholfen, wie lange. Beispiel-Eintrag: „Montag 06:30 — Aufstehen mit Hilfe Tochter, 10 Min. 06:40-06:55 — Waschen am Waschbecken mit Hilfe, 15 Min." Auch nachts dokumentieren (Toilettengang, Lagerung). Auch Hilfen bei Medikamenten, Essen, Trinken, Bewegung. BeHome Care stellt eine strukturierte Vorlage zur Verfügung — fragen Sie kostenlos an.

MDK-Termin vorbereiten in Bochum

Wir helfen kostenlos bei Pflegetagebuch, Unterlagen-Sammlung und sind auf Wunsch beim Termin dabei.

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