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Winterpflege: Wenn die kalte Jahreszeit besondere Herausforderungen bringt
Ratgeber

Winterpflege: Wenn die kalte Jahreszeit besondere Herausforderungen bringt

Sarah Müller · · ca. 5 Min. Lesezeit

Die Temperaturen fallen, die Tage werden kürzer, und plötzlich wird vieles schwieriger. Der Gang zur Haustür wird zur Rutschpartie. Die Dunkelheit am Nachmittag macht Ihren Vater unruhig. Der Winter stellt pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen vor Herausforderungen, die oft unterschätzt werden.

Wir von BeHome Care wissen: Die kalte Jahreszeit braucht besondere Aufmerksamkeit in der häuslichen Pflege. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie Sie Ihren Angehörigen sicher durch den Winter bringen.

Wenn Kälte zur Belastung wird

Der Körper älterer Menschen reagiert anders auf Kälte. Das Kälteempfinden verändert sich, oft wird Kälte weniger stark wahrgenommen. Die Durchblutung lässt nach und die Muskelmasse nimmt ab. Wer sich weniger bewegt, produziert kaum Eigenwärme. Unterkühlungen können schleichend entstehen und sind gefährlich.

Gleichzeitig birgt übermäßiges Heizen Gefahren. Trockene Heizungsluft reizt die Schleimhäute und macht anfälliger für Infekte. Die richtige Balance zwischen Wärme und Raumklima zu finden, ist eine der zentralen Aufgaben der Pflege.

Sturzgefahr steigt im Winter dramatisch

Der Winter ist die gefährlichste Jahreszeit für Stürze. Glatte Gehwege oder vereiste Treppen sind draußen Gefahren. Doch auch drinnen steigt das Sturzrisiko auf rutschigen Böden oder bei schlechter Beleuchtung. Sorgen Sie dafür, dass die Wohnung winterfest ist, Wege gestreut sind und rüsten Sie ggf. mit rutschfesten Schuhen aus. Wer Angst vor Stürzen hat und Bewegung vermeidet, erhöht sein Risiko paradoxerweise weiter durch Muskelabbau.

Einsamkeit wird im Winter drückender

Die dunklen Monate schlagen auf die Stimmung. Wenn das Wetter ungemütlich ist und Besuche erschwert werden, wird Einsamkeit noch präsenter. Viele ältere Menschen erleben den Winter als bedrohlich. Angehörige kommen vielleicht seltener vorbei, da die Straßen oft glatt sind.

Hier kann professionelle Betreuung einen enormen Unterschied machen. Unsere Betreuer von BeHome Care sind auch im Winter verlässlich da. Sie bringen Leben ins Haus, führen Gespräche und schaffen Struktur.

Infektanfälligkeit und Erkältungskrankheiten

Der Winter ist Erkältungszeit. Was bei jüngeren Menschen mit ein paar Tagen Husten überstanden ist, kann bei älteren Menschen schnell ernst werden. Hygiene ist im Winter besonders wichtig. Stoßlüften mehrmals täglich bringt frische Luft herein, ohne Räume auszukühlen. Auch Grippe- oder Pneumokokken-Impfungen sind für pflegebedürftige Personen im Winter meist sehr sinnvoll.

Ernährung und Flüssigkeit im Winter

Im Winter verändert sich das Essverhalten. Gleichzeitig trinken viele Menschen weniger, weil das Durstgefühl bei Kälte weiter nachlässt. Wintergemüse, Suppen und Eintöpfe sind leicht zu essen, nahrhaft und wärmen. Auch Vitamin-D Supplementierung ist in den dunklen Monaten in Absprache mit dem Hausarzt zu überdenken.

Bewegung auch im Winter

Auch wenn es draußen kalt ist: Bewegung bleibt wichtig. Sie hält warm, erhält die Mobilität und hebt die Stimmung. Jede Bewegung im Wohnzimmer (etwa Sitzgymnastik) hilft. Unsere Betreuerinnen von BeHome Care integrieren Bewegung spielerisch in den Alltag, sodass Ihr Angehöriger so aktiv wie möglich bleibt.

Ihr Partner für einen sicheren Winter

Der Winter stellt besondere Anforderungen. Wir von BeHome Care wissen das und sind auch in den kalten Monaten verlässlich für Sie da. Sprechen Sie mit uns – gemeinsam finden wir Lösungen, damit niemand ungeschützt der kalten und langen Jahreszeit ausgeliefert sein muss.

Portrait von Sarah Müller
Fachbeitrag von

Sarah Müller

Teamleitung BeHome Care

Sarah Müller leitet seit über 10 Jahren die Pflege bei BeHome Care. Ihre Expertise liegt in der Strukturierung von Pflege-WGs und der Qualitätssicherung in der ambulanten Pflege.

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